Seit nunmehr 3 oder 4 Wochen plage ich mich rum mit Kopfschmerzen die über die Zeit stärker geworden sind. Jetzt am Wochenende und speziell gestern waren sie sehr extrem sodass ich mich heute morgen vor einer tür wiederfand, an der folgendes Schild angebracht war.

Arzt? dieses Wort hatte ich praktisch aus meinem Wortschatz gestrichen nachdem ich seit knapp 4 oder 5 Jahren nicht mehr bei einem solchen war. Dummerweise musste ich heute hin wenn ich am Freitag mit dem Miko nach Grömitz fahren will um dort ereignisreiche 6 Tage zu erleben.
Alles begann damit, dass ich losfuhr, in besagtem haus ins obere Stockwerk ging und dort an der Tür jenes Schuld sah, welches mich dazu brachte für kurze Zeit zu überlegen ob ich nicht doch lieber heim gehen sollte. Es half nichts und so öffnete ich die Tür und fand mich in einer Praxis wieder, wo 4 oder 5 Arzthelferinnen, teilweise planlos, durch die Gegend rannten.
Als ich zum empfangstresen ging und mich anmeldete wurden mir erstmal 10€ Praxisgebür enthoben. Ich war einfach zu verballert um zu begreifen das das mit den 10€ erst für volljährige (also für über 18 Jährige) gilt. Wie auch immer... Ich wurde freundlich darauf hingewiesend as die Wartezeit durchaus 2 Stunden betragen könnte und mit einem 'Den Gang runter, erste Tür Links' zum Wartezimmer gelotst. - ich fühlte mich wie beim Straßenverkehrsamt als ich meinen Führerschein abgeholt habe.
Nachdem ich etwa 5 Minuten im Wartezimmer gesessen habe, bekam ich meine Krankenkassenkarte und die bezahlten 10€ mit den Worten 'sie sind ja noch gar keine 18' und einem beigefügten lächeln wieder. Nach weiteren 40 Minuten im Wartezimmer, welche ich mir durch lesen eines Laufmagazins vertrieben habe, wurde ich in ein Behandlungszimmer geführt, wo ich weitere 5 oder 10 Minuten warten musste.
Nach kurzem zerquetschen meines Schädels und biegen meines Nackens kam dann die Diagnose 'Warscheinlich verstopfung der Neben- oder Stirnhöhlen. Antibiotika; na super!
Nachdem ich meine Rezepte erhalten habe bin ich raus aus dem Behandlungsraum, jacke geschnappt mit dem Gedanken 'blos raus hier'. Als ich am Empfangsschalter vorbei bin und mich mit einem kurzen 'tschüss' verabschiedete war die zu beginn genannte helferin perplex das ich nach nur 75 Minuten fertig war.
Aus dem Haus raus hab ich gleich die Medikamente besorgt und stehe nur für die nächsten 6 Tage unter Drogen. Als ich daheim die erste tablette genommen habe war ich geschockt: mit den Medikamenten kann man jemanden umbringen!
Posted by Thorsten Nieder