Oct 19
Nachdem ich mich lange net gemeldet habe ich kaum Einträge hinterlassen habe (was nicht zuletzt daran liegt, dass ich kurz vor dem Abi stehe und mit Schule einiges zutun habe *hust*) bring auch ich mal wieder nen Eintrag.

Nachdem ich schon letzte Woche mit Kollegen aus meinem verein ne Lan gemacht hatte, stand gestern Nacht die der Jungenschaft des hiesigen CVJM an. Für alle die nicht wissen was Lan bedeutet: Local-area-network. Jeder der nur etwas englisch kann wird sich das dann schon erschliesen können.
Nicht? Hmpf, nagut: viele menschen aller Altersklassen(vorwiegend jedoch der ungefähr gleichen) treffen sich an einem Ort mit ihren Computern und spielen die Spiele zusammen via Netzwerk.
Gestern nun sollte eben diese Aktivität, die eine der Highlights im Program der Jungenschaft ist, stattfinden. Da es um halb 7 losgehen sollte fing das beladen des Autos schon etwas eher an, und das nicht zu unrecht wie sich herausstellte denn mein Bruder und ich hatten doch so einigen Krempel dabei. Sogar die Rückbank musste ich umklappen um die 4 rechner, 3 Bildschirme, Kabeltrommel un 4 Klappkisten ins Auto zu bekommen.(Für alle dies nicht wissen: ich fahre einen Volvo 940GL. könnt ja mal bei Google nach bildern suchen;))
Wie dem auch sei: die Karre war also randvoll und die anderen staunten nicht schlecht als ich damit auf den Hof gerollt kam. Einer der Väter die ihre Söhne dort ablieferten meinte sogar ich hätte einen an der Waffel, das sei nicht normal soviel krempel zu besitzen. Ist aber so! ;-) Neben meinem eigenen System hatte ich noch einen Fileserver und meinen alten PC mit, falls jemand da sein sollte dem ein rechner fehlt und er somit nicht mitspielen könnte.
Nachdem nach knapp einer halben Stunde auch alles aufgebaut war, konnte es dann auch schon losgehen. Nach diversen Spielrunden, vielen Freudenschreien oder auch Flüchen und Frustrationen, gab es zur stärkung Aufbackpizza. Da diese net besonder half, hab ich mit Waffeln (die ich eigenhändig noch am Nachmittag gebacken hatte) nachgestopft. Der Rest der nacht verlief dann wie im fluge und so wie ebena uch beschrieben: Freude und leid waren sich sehr nahe und vielerorts waren starke aggressionen (bad vibrations sozusagen) vorhanden.

Ich bin jedenfalls wieder daheim dangekommen und bin nach relativ starken magenkrämpfen heut morgen mit einer schmerztablette auch gut eingepennt sodass ich wenigstens etwas schlafen konnte.

Ich werd jetzt wahrscheinlich noch ne runde pennen denn morgen steht der 2 Spieltag der Liga an und daher werd ich morgen richtung Kamen aufbrechen...

Posted by Thorsten Nieder

Jun 10
ich melde mich auch mal wieder, mache aber keine Liste von Dingen, die ich hier berichten werde, sondern fange einfach mal an ;-)

Am letzten Wochenende fand der diesjährige Jungschartag in Oerlinghausen unter dem Motto "Sei ein lebendiger Fisch" statt. Mit super Wetter und gut gelaunten Kindern ging es am Samstag Nachmittag an unserer Kirche los.
In Oerlinghausen angekommen, hieß es erst mal Zelte aufbauen. Für einige scheinbar eine kaum zu schaffende Aufgabe^^
Als die Zelte dann doch endlich standen und sich einige der Mädchen mittlerweile das dritte Mal umgezogen hatten, konnte es dann auch losgehn. Begrüßung, singen und natürlich nicht zu vergessen, die große Jungschartag Olympiade. Hier mussten die einzelnen Jungschargruppen die verschiedensten Wettspiele zusammen meistern.
Abends wurde dann gegrillt. Nah einer ausreichenden Pause (in denen es zumindest unsere Mädchen nicht lassen konnten, sich ein weiteres Mal umzuziehen) ging es dann weiter mit dem Abendprogramm: weitere Spiele, wie z.B. 1,2 oder 3 und das Singen neuer und alter Lieder stand auf dem Programm. Als auch das geschafft war, gab es für alle eine Runde Hot-Dogs :-)
Es blieb nun noch ein wenig Zeit, in der sich die Kinder austoben konnten, bis sie dann schließlich um 23Uhr alle in den Zelten liegen mussten. Gegen 23.30Uhr sollten dann eigentlich alle schlafen. Leider hat das nicht so ganz geklappt... Und damit die Mitarbeiter am nächsten Tag auch nicht übermäßig fit waren, standen die ersten Kids gegen 5Uhr wieder auf :-P
Nach dem Frühstück wurde in jeder Jungschargruppe eine kleine Bibelarbeit gemacht, und dann ging's weiter mit dem Sonntagsmorgen-Spiel. Hierbei mussten die einzelnen Jungscharen Fische suchen oder erspielen. Die Gruppe mit den meisten Fischen gewann.
Nach dem Spiel fand ein Gottesdienst, zu dem auch alle Eltern eingeladen waren, statt. Danach gab's dann Mittagessen und letztendlich die Siegerehrung.
Gewinner der Olympiade und des Sonntagmorgen-Spiels war die Jungschar aus Pivitsheide. Aber auch meine (Müssener) Jungschar, die zum ersten Mal teilnahm, war nicht letzter sondern, erreichte (immerhin) einen 6. und einen 7. Platz.


Posted by Verena Budde

Jan 28



Miko, für die nicht-CVJM´ler sicherlich ein Wort mit dem sie net allzuviel anfangen können. Ausgeschrieben heisst das ganze soviel wie Mitarbeiter-Kolleg.
Auf diesem Kolleg werden Mitarbeiter einer Jugendgruppe (Jungschar, Kinderkreis oder Kindergottesdienst) geschult ihre ehrenamtliche Arbeit in Zukunft noch besser zu verrichten.

Ich bin einer der sogenannten 'Mikoben' im Jahr 2008 und mache mit 25 anderen Teilnehmern die Prozedur durch, die schon sehr viele andere vor uns durchgemacht haben. Themen sind neben der Art der Glaubensverbreitung für den Alltag wichtige Dinge wie Rhetorik oder ausarbeitung gewisser Themen. Die Mikoben lernen verantwortung zu übernehmen und wie sie Situationen in der Gruppe deeskalieren lassen können. Alles in allem also ein sehr Abwechslungsreiches Programm.

Genug der vorworte.
Von Freitag an war ich also in der Begegnungsstätte in Bösiingfeld/Extertal um dort das erste der 4 Wochenenden zu verbringen. Ich tat es zwar in Anwesenheit von weitern 4 Mitarbeitern aus dem hiesigen CVJM-Pivitsheide, aber dennoch ohne Verena, die zur zeit irgendwo in Frankreich verweilt. :-) Auch ohne sie Wurde dieses Wochenende ein, wie ich finde, sehr schönes. Ich habe mich in der Gruppe sehr Wohlgefühlt und auch die Namen hatte ich am Freitag Abend bereits alle drauf und konnte jeden mit Namen anreden ;-). Alles in allem haben wir viel gelernt aber auch mindestens soviel spaß gehabt. Bei halli-Galli runden am Samstag abend war ein lachflash nach dem anderen praktisch vorprogrammiert :-)
Was mich jedoch am meisten gefreut hat, war das sich wirklich jeder mit jedem arrangieren konnte. Niemand ist ausgegrenzt worden und wird es auch nicht, da bin ich mir relativ sicher. Auch hat es noch keinen Streit gegeben was auf den Jukos (Junioren Kolleg) die ich besucht ahbe öfter der Fall war. (Anm.d. Red.: Juko ist die Stufe vor dem Miko und für Mitarbeiter von 13-15)
Auch waren am Freitag bereits die ersten Freundschaften hergestellt und dieser Trend setzte sich auch am Samstag und Sonntag fort sodass ich zu beinahe allen nen freundschaftliches verhältnis aufbauen konnte.

Ich freue mich schon jetzt auf das zweite Wochenende was in 14 Tagen stattfinden wird, besser gesagt in 12 Tagen :-D

Posted by Thorsten Nieder

Sep 3
Ein weiteres mal zog es die Mannschaft des CVJM-Pivitsheide richtung Daaden wo die diesjährigen Westbundmeisterschaften ausgetragen wurden. Nach dem gestrigen Geburtstag(Verena berichtete) war es net ganz so leicht für mich, mich nach etwa 4,5std wieder aus dem bett zu quälen und um 7 Abfahrbereit an der Halle zu stehen... trotzdem hab ich es geschafft und wir sind, wieder erwarten, gut durchgekommen. die Fahrt war auch nicht sonderlich lang da wir uns die Zeit durch blöde sprüche, aktionen und sonstigem vertrieben.



Hier der Versuch den schlafenden Felix mit Frotschutzmittel einzusprühen


Das Turnier verlief in etwa so wie es geplant und auch befürchtet war sodass wir am ende mit dem Vizetitel die Halle verliessen. Somit sind wir amtierende Vieze Westbund- und Westfahlenmeister.

Posted by Thorsten Nieder

May 30
1932-2007 - 75 Jahre CVJM Pivitsheide. Dieses Jahr ist es also soweit. Der hiesige Verein ist also schon knapp 10 Jahre im Ruhezustand...
Ist natürlich volkommener Blödsinn was ich da erzähle. Gerade zum 75 Jubiläum haben fleißige Mitarbeiter, freiwillige und sonstige ein Strammes Programm ausgearbeitet, das das ganze Jahr üer mit Überraschungen beeindrucken kann.
Da ein knappes halbes Jahr bereits rum ist ist natürlich einiges schon vorbei doch das Highlight dieses Jahres ist wohl der Festsonntag am 16.9.2007. Doch bis es soweit ist stehen noch aktionen an wo sich der ein oder andere mit dem Thema CVJM auseinandersetzen kann, spaß haben kann oder einfach nur dem Glaube nach geht.

Das nächste Wochenende ist hier im Umkreis wohl vom CVJm geprägt. Am Samstag wird die Jungenschaft mit einem kleinen Flohmark am Hasselbachteichfest ein wenig Geld für die Jugendarbeit im CVJM zu sammeln.
Gleichzeitig brechen 4 Mannschaften der Mädchenjungschar auf richtung leopoldshöhe wo der diesjährige Jungschartag stattfindet. Hier kommen Jungscharen beider geschlechts zusammen um Spiele zu absolvieren, zusammen zu singen und Spaß zu haben. Meine Jungen-Jungschar ist dieses Jahr aufgrund von Konfirmationen und Turnieren leider nicht vertreten.
Als letzten Punkt steht am Sonntagnachmittag noch das Konzert des Posaunenchores.

Ich werde selbstverständlich vor jedem Programmpunkt nochmal Bloggen um zu erinnern und werde von jeder Aktion berichten sodass ihr bescheid wisst was ihr verpasst habt wenn ihr nicht da wart :-)

Posted by Thorsten Nieder

Jan 10
30.12.2006 bis 6.1.2007; Dieser Zeitraum wird niemals wieder aus meinem Gedächtnis verschwinden. In dieser Zeit habe ich meine Ferien in Österreich, genauergesagt in Werfenweng bei Salzburg, etwa 100-150km hinter der Grenze, verbracht. Hier war ich mit einer Gruppe von 30 Personen zwischen 13 und 17 Jahren um dem Wintersport nachzugehen. Ich hatte wärend eines Schüleraustausches in Finnland im Februar 2005 schon einmal auf Ski gestanden und hatte mir geschworen: da gehst du nie wieder rauf. Daher die Entscheidung: Snowboard fahren ist angesagt. Etwa eine Woche zuvor hatte ich durch Info von Jan Christoph günstig ein Board bei Airtracks erstanden und musste so keine Angst haben ein geliehenes zu zerstören ;-)

Wie bereits erwähnt ging alles am Samstag den 30.12 los. Abfahrtszeit: 7:00h Morgens, also mitten in der Nacht. Nachdem die ganzen Fressalien, Wintersportgeräte und Koffer eingeladen waren ging die Fahrt los. Recht schnell kamen wir vorran und die beiden zusteiger in Kircheim und in Würzburg brachten den Zeitplan auch nicht durcheinander. So geschah es das wir gegen 17:30h in Werfenweng eintraffen. Etwas enttäuscht über die geringe Schneedecke bezogen wir dennoch das Haus.
Am nächsten Morgen war es dann für mich soweit: der erste Tag auf dem Snowboard. Nach einer 5 minütigen Einführung Jan Christoph´s ging es auch gleich los. Board angeschnallt und runter den Idiotenhügel. Schuss fahren sollte man mit dem Snowboard wirklich nicht: ich legte bereits bei der ersten Abfahrt einen 4 fachen überschlag mit geglückter Hinterteillandung hin. An Beifall seitens der Wintersportler um mich rum mangelte es nicht. Nach mehreren Versuchen wurde ich sicherer und schaffte es teilweise ohne Sturz den Hügel runter zu kommen. Nach der recht kurzen Mittagspause von 45 Minuten ging es auf den zweiten Idiotenhügel im Gebiet, der etwas steiler war und bereits eine Rampe besass. Hier hatte mich mein Glück verlassen und kurzzeitig der Mut und überhaupt alles. Ich bin eher den Hügel runtergerutscht als gefahren. Vielleicht war es auch einfach die Angst die Kinder der Skischule umzumähen, ich weiß es nicht Ich war kurz davor aufzugeben doch (wiedermal) Jan Christoph war es, der mich immer wieder den Berg runterscheuchte. Eher unglücklich verliess ich den Hügel am Abend.
Am Zweiten Tag der Schock: Es ging hoch zu den roten Pisten. Mit einem Gefühl in der Magengegend das mit "Angst" rein garnichts mehr zutun hatte fuhren wir also hinauf. Wiedererwarten lief es recht gut und ich konnte mich lange zeit auf dem Board halten. Schliesslich gelangten wir an eine Stelle, wo es erst bergab und dann rechts bergauf und links richtung Ziehweg ging. Da Ziehwege für Boarder eine Strafe sind war es an uns Schwung zu nehmen und den Berg hinauf zukommen. Mit Schuss fahren hatte ich ja schon Erfahrung und ballerte also den Berg volle Kanne runter. Leider blieb ich an irgendeinem Schneehaufen hängen, das Board brach aus und ich stürzte. Damit nicht genug: Ich habe, wärend ich weiterrutschte, eines der Schilder die die Pisten zeigen umgefahren; in der Mitte durchgebrochen. Der Rest meiner Boardertruppe kam zu mir weil ich wohl, mal wieder, recht spektakulär gefallen war und sich erkundigen wollte ob alles in Ordnung sei. Als sie sahen, das ich das Schild umgemäht hatte, konnten sie sich vor lachen kaum auf dem Board halten. Bis auf einige wenige Stürze war dieser Tag aber eher Ruhig und beinahme langweilig ;-) .
Am Mittwoch dann die große Überraschung: es schneite was das Zeug hielt! man konnte beinahe nichts mehr sehen so dicht war der Schneefall und fahren ohne Skibrille war beinahe unmöglich. Trotzdem war dieser Tag wieder besser als der Letzte: ich verbuchte weniger Stürze als am Vortag und so kam ich vom Board nicht mehr runter und fuhr was das Zeug hielt.
Der Daraufolgende Tag war wieder von Schneefall geprägt. An diesem Tag traute ich mich jedoch zudem die Talabfahrt hinunter, die ich bis zu dem Tag gemieden hatte. Erst fuhr ich zwar vorsichtig und mit Angst, danach jedoch mit Tempo und eher unvorsichtig. Nach einer gelungegen Abfahrt war ich so froh, das ich sie gleich nochmals hinuntergeballert bin;)
Am Freitag, den Letzten Tag auf der Piste hatte ich mir vorgenommen nochmal richtig was zu riskieren, zu Springen und zu fahren wie ein Irrer. Die Böse überraschung: zwei aufgerissene Blasen an der linken Hacke. Damit war das Boarden für mich am Freitag gestorben da es zu sehr geschmerzt hat. Die angestauchte Schulter wäre das kleinere Übel gewesen.
Am Samstag dann, früh morgens um halb 10 waren wir wieder unterwegs Richtung Heimat, die wir nach 3 Stopps, 1 MC Donalds und einigen Filmen Später gegen 20:30 erreichten. Mehr traurig als erschöpft trennten wir uns am Bus und ich denke, jeder von uns wäre gerne noch geblieben.

Ich kann nur sagen das die Gemeinschaft die wir dort aufgebaut haben einfach nur Klasse war. Wer von euch das hier liest: Es war ne Super Freizeit mit euch und ich hoffe wir sehen uns Nächstes Jahr wieder auf der Piste um zu rocken!!

Anmerkung von mir: Wer hier Rechtschreibfehler findet darf sie gerne nehmen und bei EBAY verkaufen ;-)

Posted by Thorsten Nieder